Tokio Marui MP5k
Beitrag #1 - 01.02.2009, 00:28 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.02.2009 03:35 von pnshr.)
Tokio Marui MP5k
Es muss im Februar dieses Jahres gewesen sein, als mir günstig eine MP5k PDW von Galaxy in die Hände fiel. Sie war ganz nett, aber entsprach nicht meinen Quallitätsvorstellungen, ich steh nicht so auf brechende Bodies. Auch wenn die Galaxy Schrott war, so war ich auf den MP5k-Geschmack gekommen.
Der Entschluss war gefasst etwas ordentliches zu kaufen, eine Tokio Marui, gab ja auch nichts anderes.
Und von dieser, der Tokio Marui MP5k, handelt dieses Review.
[Bild: mt59cqqn.jpg]
Die MP5k befindet sich jetzt seit ca. 9 Monaten in meinem Besitz und hat ca. 15000-20000 Schuss durch.



Modell: M5 K
Hersteller: Tokio Marui
Vorbild: HK MP5k
Gewicht: ca. 1350g
Länge: ca. 315mm
Art: AEG
HopUp: einstellbar
Material: Kunststoff/Metall
Magazinkapazität: 28 BBs
Energie: gechronte 0,5 Joule
Gekauft bei: AirsoftHQ
Preis: ca. 180€ mit allem drum und dran


Erster Eindruck
Sie kam in dem üblichen TM-Karton mit allerlei Papierkram, dazu gab es noch ein Schreiben mit der Schussstärke 0,47J was mein Chroni auch bestätigte, einen Reinigungsstab, Kugeln und eine Ladehilfe.
Beim in die Hand nehmen fällt einem die Massivität der MP5k auf, im Vergleich zur Galaxy hat man hier mehr einen Klotz Kunststoff in der Hand als etwas, dass durchs Anfassen kaputt geht.
Wahrscheinlich hatte ich noch nie so schnell einen Akku eingebaut, zumindest kam es mir so vor.
Da konnte was nicht stimmen, die ROF war enttäuschend und bei Semibetrieb jamte sie andauernd und ja da stimmte was nicht denn ich Trottel hatte den Akku nicht geladen.
Nachdem ich 2,5 Stunden Zeit hatte sie ohne Akku näher kennen zu lernen, konnte ich sie nun wirklich in Empfang nehmen und ich dachte nur daran, warum ich die erst jetzt gekauft hab und nicht schon viel früher.



Handhabung
Darauf wie man ein Magazin wechselt oder den Abzug betätigt werde ich nicht weiter eingehen, da dies mit ihrem Vorbild identisch ist, nur, dass das Repetieren entfällt.

Um das Hopup einzustellen muss der Handguard entfernt werden, dazu muss man den Handguardpin heraus drücken. Allerdings muss man im Gegensatz zur normalen MP5 extra die Entriegelung des Pins drücken, wozu man, wenn man nicht gerade lange kräftige Fingernägel hat, lieber ein Hilfsmittel nehmen sollte.
Wenn man das getan hat, kann man den Handguard mit etwas Mühe, das Frontsight ist breiter als der Handguard und da muss er drüber, abziehen und man findet den Schieber um das Hopup einzustellen.
[Bild: uwhr36di.jpg]
ACHTUNG: Ich hab die Sicherung entfernt und die Kabel geändert. Ebenso hab ich das Akkufach und den Body bearbeitet damit 9,6V Akkus passen, wer wissen möchte wie das eigentlich aussieht gucke bitte in gisimoris Galaxy G5 Review allerdings war bei der TM die Kabelführung etwas eleganter.


Wenn man den Handguard schon ab hat kann man auch gleich den Akku wechseln, dazu drückt man am hinteren Ende der ASG die beiden Bolzen der Endkappe heraus und nimmt diese ab.
Nun trennt man die Stecker von MP5k und Akku im vorderen Bereich und zieht den Akku nach hinten raus.
[Bild: nejqtw7a.jpg]
Beim Wiederzusammenbau darauf achten, dass man den Schieber des Hopups nicht gleich wieder verstellt.


Falls man sie weiter zerlegen möchte müssen nicht nur die Pins der Abschlussplatte entfernt werden, sondern auch der hinter dem Magazinschacht. Sobald man die Kabel hinten abgezogen hat, lässt sich der Griff samt Gearbox nach hinten unten herausziehen.
Ab da lässt sie sich fast wie eine normale MP5 zerlegen, zumindest was Griff und Gearbox angeht.
Der Lauf mit Hopup Unit ist einfach nur in den Body gesteckt und lässt sich bei entfernter Gearbox einfach herausziehen.
[Bild: ttad2f6b.jpg]
Wenn man die Gearbox zu oft ausbaut geht die Isolierung der Stecker kaputt, ich hab das Problem mit einem Stück Klebeband gelöst.



Verarbeitung
Die Verarbeitung ist mal wieder exzellent, wie man es von TM gewöhnt ist, könnte aber trotzdem besser sein. Neben den Innereien ist nur das Frontsight, der Turm des Rearsight, der Feuerwahlhebel, die Abschlussplatte, die Motorplatte,der Repetierhebel, der Abzug, die Pins und natürlich die Schrauben aus Metall, meist Alu.
Diese Teile sind eloxiert, allerdings bin ich mir nicht sicher aber ich sehs als das an, und weisen keine Fehler auf. Zwischenzeitlich haben sie einen richtig schönen Usedlook bekommen.
[Bild: 8m8pqmcx.jpg]
Man kann hier auch gut sehen, dass der Akku von außen sichtbar ist, was zumindest bei meinem hellen Akku sehr auffällt.


Leider setzt sich dieser Look bei den Kunststoffteilen nicht fort, sie sind nicht sehr kratzeranfällig, allerdings ist die Oberfläche nach der Zeit, ich nenns mal, poliert. Aber ich finde das sieht ganz nett aus und ist auch normal bei viel benutzen Gegenständen.
Leider gibt es zu meiner Überraschung viele Grate und Gussreste.
Hier auch zu sehen, ist eine Mutter mit passender Schraube, die ich einbauen musste, da ich die Originalschraube überdreht hatte.
[Bild: hpkw887b.jpg]
[Bild: vrt6omc9.jpg]


Die MP5k ist recht stabil, da ich sie doch recht oft fallen gelassen habe, bin ich darüber sehr froh. Neben den unzähligen Malen, wo sie nur auf den weichen Waldboden usw. gefallen ist, ist sie mir einmal in Bunkerhill aus den Fingern entglitten und aus ca. 1,5m Höhe auf den Betonfußboden der Wehrgänge geknallt. Ein weiteres Mal machte sie in Mahlwinkel Bekanntschaft mit Beton, als ich meine motorischen Fähigkeiten beim Herunterlaufen einer Treppe überschätzte, stolperte, die MP5k dabei los lies, sie auf den Boden knallte und ich noch oben drauf. Die Kratzer in meinem Knie waren tiefer als die in der MP5k, das konnte ich durch das Loch in meiner Hose ganz gut begutachten.



Markings
Markings gibt es recht viele, und die meisten davon sind sogar Originalmarkings.
Die Feuerwahlmarkings sind vertieft, nicht nur aufgedruckt, aber die Farbe ist trotzdem schon etwas ab.
[Bild: tvrzch3v.jpg]
[Bild: 5llcqrd3.jpg]
[Bild: d3x2s56n.jpg]
[Bild: 8gorynjk.jpg]


Schussleistung
Nachdem ich mal so intelligent war einen 9,6er Akku, für den ich den Body aufwendigst bearbeitet habe, einzubauen, durfte ich nach ca. 20 Schuss auch schon einen neuen Piston einbauen, da die Feuerrate einfach zu hoch war.
Bei dieser Gelegenheit hab ich sie gleich auch noch getunt . Einer Unterlegscheibe auf dem Springguide sei dank, hat sie jetzt gechronte 0,50 Joule. Stormtec meinte zu dieser Leistung, beim Chronen auf einer OP, dass es eine der konstantesten und besten 0,5er ist die sie je gesehen haben.
Mit meinem voll geladenen Standard 1400mAh 8,4V Sticktype Akku kommt die MP5k mit ihrem EG700 Motor laut Audacity auf 18 Schuss die Sekunde, was 1080 Schuss in der Minute entspricht.

Auch bei der MP5k gilt was, bei allen anderen TM-Produkten auch gilt. Dem, der noch nie eine TM hatte, sei gesagt, dass sie mit die beste Schussleistung hat, jedenfalls was die Genauigkeit und Reichweite angeht.
Da ich denke ich gehöre nicht zu den Meisterschützen, hab ich die MP5k in einen Schraubstock eingespannt, den Abzug blockiert und dann per Verlängerungskabel einen Akku angeschlossen, bei der Salve auf 12 Meter, mehr gibt die Garage nicht her, kam dieser Streukreis herraus.
[Bild: t5sn7okf.jpg]
Ich hab nur auf das Blatt und nicht auf die Mitte gezielt und der Ringabstand beträgt einen Zentimeter.

Des weiteren wäre zu sagen, dass das Schussgeräusch doch relativ laut ist wenn ich es mit meinen anderen AEGs/S-AEGs vergleiche. Aber das verstärkt die psychologische Wirkung, die angesichts der Abmessungen der MP5k ansonsten recht gering ist.



Fazit:
Ich würde mir dieses nette kleine Spielzeug auf alle Fälle wieder kaufen, auch wenn es neuerdings eine MP5k von Classic Army gibt die einen Vollmetallbody aufweist. Aber da diese nur beschränkt über Markings verfügt, finde ich die TM immer noch besser.
Gekauft hab ich sie zwar als Backup und im Holster kann man sie auch ganz gut tragen, aber da sie doch mit eine der besten 0,5er ist, benutze ich sie oft als Hauptwaffe, mit der man sich auch nicht vor S-AEGs verstecken muss.
Eine klare Kaufempfehlung für dieses Sahnestück der Softairsbauerkunst.



Pro:
-Verarbeitung
-Stabilität
-Präzision
-Für Sammler geeignet
-Billig

Kontra:
-Kunsstoffbody
-In Deutschland so nicht erhältlich
-Hopup von Außen nicht einstellbar



Zubehör
An Zubehör bekommt man neben jeder Menge Magazine, noch Dinge wie RIS und RAS, Mounts, Schäfte und allerlei andere Anbauteile.
Auch ein Metallbody von Classic Army kann man erwerben, ob der B&T Markings hat wie die komplette MP5k von CA weiß ich nicht.



Bemerkung
Wenn man ein RAS anbaut, muss man es mühsam wieder abschrauben um an den Akku oder den Hopup-Schieber zu kommen. Aus diesem Grund hab ich jetzt ein RIS, womit man die MP5k auch in grosse Holster stecken kann.
Zu erwähnen wäre auch noch, dass die CA Low Mount auf der MP5k wackelt, andere Mounts konnte ich bis jetzt noch nicht testen.

An Softairs hatte ich bis jetzt KSC G34 Plastik/G18 Plastik/G19 Metall, Tokio Marui MC51/G3 SG1/G3 SAS/G3A3/Uzi SMG/MP5k/MP5 A4/Spas 12, ICS MP5 SD, Classic Army M15 A4/MP5 A5, KJW P8, SRC M4 RIS, MadBull XM203 Short und zig andere aus China.


Dieses Review darf nicht, auch nicht Auszugsweise ohne Erlaubnis weiterverbreitet werden.

Falls jemand Fragen zu diesem Modell haben sollte kann er sich gerne bei mir melden.
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