Der ChiCom, der Evergreen unter den OpFor LBE's
Beitrag #1 - 28.05.2011, 15:09
Der ChiCom, der Evergreen unter den OpFor LBE's
Der ChiCom, der Evergreen unter den OpFor LBE's. Ein muss für jeden Guerilla, die Standardausrüstung jedes Rebellen, sehr beliebt bei westlichen Spezialeinheiten und meist das einzige, was ein angehender Aufständischer zur Hand hat.

Die elend lange Geschichte, wo der ChiCom herkommt und wie er eigentlich heißt, überspringe ich hier einfach mal, da ich die Realsteel Einführungen selber immer überspringe, wenn ich ein Review lese.

Preis: 15€

Bezugsquelle: Bezugsquelle: http://www.militaerbestaende.de/Reenactm...:3939.html

Meterial und Verarbeitung

[Bild: 001_chicom_frontogn7.jpg]

Das ist mein ChiCom, drei Taschen für Ak ( im volgenden Avtomat genannt ) Magazine, vier kleine zu denen wir noch kommen werden, zwei schulter Gurte und einen um den ChiCom hinter dem Rücken in Position zu halten.

Das komplette Rig, besteht aus Baumwolle, die Taschen, bestehen aus dem selben dicken groben Nato Stoff, aus dem auch die Beliebten Tragetaschen bestehen, ihr wisst schon, dies hier. Der macht einen ziemlich robusten Eindrück aber bei einem stärkeren Schauer, wird eure Ausrüstung sicher nicht lange trocken bleiben, ich habe aber leider noch keine Erfahrung diesbezüglich machen können.


[Bild: 002_chicom_backm9j0.jpg]

Die Rückseite besteht aus einem etwas feineren aber nicht minder robust wirkenden Stoff, der sicherlich dort angebracht wurde, um eure Uniform oder was immer ihr drunter tragt, nicht all zusehr in Mitleidenschaft zu ziehen. Im Optimalfall, findet man hier einen Chinesischen oder Vietnamesischen Fabrikstempel, der aber hier allerdings fehlt, da mein ChiCom ein NoName Produkt zu sein scheint.


[Bild: 011_chicom_ruecknaetefa9r.jpg]

neben dem Stoff, machen auch die Nähte einen Mehr als nur Stabielen Eindrück. Die wichtigsten Nähte, die, die die Taschen am ChiCom halten, sind Doppen Genäht, da muss schon einiges Passiere damit einem von denen aufgibt. Die einzigen Stellen, die sich als Schwachstellen herausstellen könnten, sind die Schlaufen auf den Laschen zur Befestigung an den Holzknäufe und die Gurte welche am oberen ChiCom vernäht sind. Auch stehen bei einigen Nähten noch lose Restfäden ab, was bei einer Jeans sofort böse ins Auge fallen würde stört beim ChiCom kaum, wen es stört kann die ja alle einzel verknoten und abscheiden.


Taschen und Unterbringung

[Bild: 007_chicom_venueltasch5l9u.jpg]

Eine Ausnahme im verwendeten Material, stellt die äußerste rechte kleine Tasche dar, die rundum aus Vinyl ( PVC ) gefertigt wurde, entweder um das Type 56 Cleaningkit am auslaufen zu hindern oder um sonstige empfindliche Utensilien unter zu bringen, für uns ist hier der sicherste Platz für Funkgeräte und Akkus.


[Bild: 009_chicom_puztascheea13.jpg]

Genauso wie ihre Verwandte, auf der anderen Seite des ChiCom, weißt auch die kleine Tasche am linken Ende, eine Besonderheit auf. In ihr, befindet sich eine kleine finger große Tasche, in der hier, zur besseren Anschauung, eine Type AA Batterie steckt, die genau der Tiefe der Tasche entspricht. Die Tasche wird von außen durch ein Gummi unter Zug gehalten oder das Gummi ist dazu da um außen etwas in Position zu halten. Mir schwant mal weider Putzzeug aber das gehört ja schon in die Vinyl Tasche.

[Bild: 003_chicom_mags4lfx.jpg]

Jetzt aber zu den wichtigsten Utensilien den Magazinen, meine Avtomat 47 Mags fasst mein ChiCom ohne Probleme, leider besitze ich keine Magazine andere Sturmgewehre, so dass ich leider noch nicht sagen kann, ob zb. die eines M14 dort auch passen würden. Bei Magazinen die deutlich weniger Platz einnehmen, mach ich mir dagegen keine Sorgen. Hier könnt ihr auf einen Trick zurückgreifen, den ich auch bei meinen 47 Mags angewandt habe. Wie ihr auf der linken Seite des Bildes sehen könnt, verlinkt das Magazin nahezu komplett in der Tasche und ist deshalb ziemlich schwer zu greifen, da man mit beiden Finger in die Tasche muss. Ich hab einfach etwas Stoff in die Tasche gestopft, in etwas bis zu höhe der untern Umnaht der Tasche, jetzt ragt das Magazin, wie auf der rechten Bildhälfte zu sehn, grade soweit aus der Tasche heraus, das man es bequem ergreifen kann und sich die Lasche grade noch schießen lässt.


[Bild: 004_chicom_closedmagsnyya.jpg]

Die Laschen, die den Inhalt der Taschen schützen, werden von einer Lasche und einem kleinen Holzkauf in Position gehalten. Der Knauf ist übrigens aus echtem Holz, welches allerdings recht hell ist und das Tarnbild stören könnte. Mit etwas Gedult bekommt man sie jedoch recht gut aus ihren Ösen heraus und könnte sie in einem wohligen Bad in einem Holzbehandlungsmittel unsere Wahl, auf den richtigen Farbton bringen. Nur bitte nicht einfach mit einem Braunen Filzstift anmalen, das sieht nicht aus.


[Bild: 005_chicom_pistolecybj.jpg]

Neben den Magazinen, kann man noch weiteres nützliches Equipment in den Haupttaschen unterbringen, zb. seine Seitenwaffe. Was sich in der Theorie vielleicht doch recht abwegig anhört, ist in der Praxis poch praktikabler als man denkt. So bekomme ich meine Colt aus der ChiCom Tasche schneller und mit einer unauffälligeren Bewegung heraus, als aus einem Oberschenkelholster. Es sähe jetzt nur um längen besser aus, wenn dort das Griffstück einer M1911 oder Tokarev herauslugen würde und nicht das abgewätzte .. lassen wird das.


[Bild: 006_chicom_bayonettp9t1.jpg]

Etwas schwieriger dort zu platzieren, aber mit einem größeren Stylefaktor ist ein Bayonett. Das Obligatorische Avtomat 47 Seitengewehr, lässt sich, mittels der eigenen Gürteltrageschlaufe, an einem der beiden Tragegurte befestigen. Entweder wie gewohnt, um den Griff, für festen Sitz, allerdings für das schnelle ziehen nicht wirklich begünstigt. Alternativ könnt ihr die Schlaufe auch an der Scheide anbringen, wie rechts zu sehen, dadurch wird der Halt etwas instabiler aber die Klinge lasst sich leider ziehen, was allerdings für uns kaum eine Bedeutung hat, da Bajonette für uns eher Dekoration oder Arbeitswerkzeug darstellen. Um den Sitz und Komfort des Bajonetts weiter zu verbessern, hat ein Kumpel von mir die Schlaufe zurecht geschnitten und die Scheide an ihrer Drahtscheren Einraste mittel eines Kabelbinders, über zwei Löcher in der Taschenrückwand fest fixiert. Außerdem ist es ratsam bei jedem Gegenstand, der nicht die Komplette Tasche ausfüllt, den Freiraum mit Stoffresten auszupolstern, so verhinder man das hin und her Ruschen der Ausrüstung.


[Bild: 008_chicom_venuelmageitzf3.jpg]

Die außen liegenden Innenseiten der Magazintaschen sind, sicher der Abnutzungsprävention wegen, ebenfalls mit Vinyl ausgekleidet, allerdings nur auf den ersten 7 Zentimetern, auf dem Weg ins Tasche Innere, also bin zum unteren Ende der Naht, der Laschen, die die Holzknäufe halten.


Einstellung und Komfort

[Bild: 012_chicom_verstellenwsyjb.jpg]

Der ChiCom, lässt sich über seine beiden Schultergurte bequem verstellen, dabei müsst ihr jedoch darauf achten, das Beide gleich lang eingestellt sind, Maßstab hierfür sind, praktischer weise, die Nähte auf der Rückseite des ChiCom. Hier oben im Bild, sehen wir die Konfiguration für das klassische Tragen vor dem Bauch. Dabei sind die Gurtenden auf der Länge, der Übergangsnaht von der Letzten kleinen- zur äußeren Großen-Tasche.


[Bild: 013_chicom_verstellemcyx8x.jpg]

Ich bevorzuge jedoch das höhere Tragen auf der Brust, da dadurch die Beweglichkeit steigt und es auch etwas besser aussieht. Für diese Tragweise, verkürzen wie die Gurte so weit, dass das Gurtende auf der, von sich aus äußeren Naht, der mittleren Tasche liegt. So getragen müssen wir unbedingt darauf achten, unsere Nacken zu schützen. Das die Gurte jetzt einter hinter unseren Rücken verlaufen, kann es durch verrutschen passieren, das beide Gurte gegen unsere Nacken drücken, was zwar nicht wirklich wehtut aber mit der Zeit nervt, ein Kaputzenpullover, ein Kragen oder ein einfachen Halstuch schaffen da schon Abhilfe. Auch sind die beiden äußeren Taschen, nur noch mit der gegenüberliegenden Hand zu erreichen, also sollten wir dort nichts allzu oft oder allzu schnell benötigtes unterbringen. Auch ist es nicht wirklich klug dort allzu großes Inventar unterzubringen, je nach Haltung drück es uns dort die ganze zeit von innen gegen unsere Oberarme, was nach langer zeit richtig un angenehm werden kann.


[Bild: 006_chicom_strapsulqp.jpg]

Die Verarbeitung der Trage Gurte ist sehr unterschiedlich, die Schultergurte bestehen aus einem noch dickeren Material, als die ChiCom Vorderseite und werden sicher nicht so schnell aufgeben. Der Rückengurt allerdings ist aus einem ziemlich dünnen, Stoffhosen ähnlichem, Baumwollstoff, allerdings wird dieser auch nicht allzu stark belastet. Was jedoch bedenke auslöst ist, sind deren Enden, oben links im Bild zu sehen, diese sind zwar an den Enden leicht mit Plastik verödet, trotzdem macht eine andre schon langsam Anstalten sich auf zu ribbeln. Auch von grade zu lachhafter Qualität, sind zwei Schlaufen, die, die bei der Einstellung überstehende Schultergurte in Position halten. Die aus rotbrauner PVC Folie bestehenden Schlaufen, werden selber nur von zwei rosa Fäden zusammen gehalten. Die Schlaufen leisten ihrer Verarbeitung entsprechend nur mäßige Arbeit, so verrutschen sie beim ungeübten Anlegen, fast jedes mal und einmal im ChiCom, kann man sich noch so verrenken, man bekommt sie nicht ohne Fremde Hilfe wieder dahin wo si hingehören. Zum Glück rutsch das Grundende recht selten komplett aus ihnen heraus. Wenn ihr geschickt genug seit, könntet ihr den rosa Bindfaden durch ein Rosa Gummiband ersetzen. Gott sei dank, haben die wirklich beanspruchten Stellen, auch die Deutschsprechen Aufmerksamkeit in der Produktion bekommen. So ist der Gurdumschlag an den Aussendendes des ChiCom aus Metall und nicht, wie ich zu Anfang dachte, aus Plastik, er ist nur sehr dick Lackiert, was aber der Gängigkeit zu Gute kommt. Das Verstellen von einer höheren- ( kurze Gurte ) auf eine tiefere-Einstellung geht recht schnell von der Hand, umgekehrt allerdings, ist es etwas kniffeliger, besonders wenn man die Gurte auf Maximallänge stellt, kann es echt puzzelig werden, also immer etwas Gurt überstehen lassen.

Das was, mein Review zum ChiCom.

Fazit: Stabile Robuste Trageeinrichtung für wenig Geld, allerdings nicht mit dem meisten Platz.

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Ich möchte, dass das Review ohne meine Erlaubnis kopiert wird.

Feedback ist natürlich gefragt ..

nehcukesäk
käsekuchen
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